Güses Kaffee - Kaffeerösterei

Kaffeerösterei

Historie - Museumscafé Hameln

Historie - Wo Tradition weitergelebt wird

Das Museumscafé beherbergt Tradition: In dem 1558 erbauten Stiftsherrenhaus ist schon so mancher ein- und ausgegangen. Zuerst wurde das Gebäude vom Hamelner Bürger Friedrich Poppendiek als Wohnhaus errichtet. Als Bürgermeister und langjähriges Mitglied im Hamelner Rat nutzte er die Zeit der Blüte geistiger und materieller Kultur und baute ein Fachwerkhaus, das sich von allen anderen in der Stadt unterscheidet: Es ist das einzige, das nicht der Achsenstellung der Wohnhäuser im nördlichen und mittleren Niedersachsen entsprechend, den Giebel, sondern die Traufenseite des Daches der Straße zukehrt. Das Besondere am Stiftsherrenhaus sind zudem die figürlichen Schnitzereien an seiner Fassade. Der Umbruch von der Gotik zur Renaissance wurde bei diesem Bau deutlich.

Historisches Gebäude - Museumscafé Hameln

Nicht baulich, auch gesellschaftlich hat sich – zumindest im 20. Jahrhundert – etwas getan: Um 1920 zog das Bankhaus „Zeddies und Marquard“ in das Stiftsherrenhaus, nach dem Krieg war es Wohnhaus und Firmensitz der Firma „Wein-Peter“. Am 3. April 1976 eröffnete dann Eckhard Bass an gleicher Stelle das Museumscafé und damit ein in Hameln einmaliges gastronomisches Angebot. In den oberen Räumlichkeiten befindet sich seitdem ein Teil des Hamelner Museums, das allerdings derzeit renoviert wird. Seit 25. April füllen wir das Museumscafé wieder mit Leben.